Monatsarchiv: November 2020

Adventszeit

Feuerwehr warnt vor Brandgefahr

5fbf79fee7fefAdventskranz (Dirk Vorderstraße CC2.0).jpg"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ..." - viele Menschen verbinden mit dem bekannten Kinderreim das Bild einer flackernden Kerze auf dem Adventskranz bei gemütlicher Stimmung im vertrauten Heim. Auch Lichterketten, sonstige Kerzengestecke und natürlich der Weihnachtsbaum gehören für weite Teile der Bevölkerung zum festen Bestandteil in der Advents- und Weihnachtszeit; - insbesondere in Tagen wie diesen, da der Wunsch nach Rückkehr zur vertrauten Normalität ein allzu drängender ist.

Mieter und Wohneigentümer sollten dabei jedoch stets die leider allzu oft unterschätzte Brandgefahr im Blick behalten. Denn wie die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kreuznach aus Erfahrung zu berichten wissen: Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen, mitunter schweren Bränden, die durch einen sorgfältigeren Umgang mit Kerzen hätten vermieden werden können.

Oftmals wird - zumeist aus traditionellen Gründen - nicht auf echte Kerzen verzichtet. Auf dass in diesem Fall aus dem sanften Kerzenlicht kein rasch um sich greifendes Feuer wird, sollten einige Hinweise um der eigenen Sicherheit Willen beachtet werden. Andernfalls steht sonst, nicht wie in dem bereits erwähnten Kinderreim angekündigt, das Christkind vor der Türe, sondern die Feuerwehr als Retter in der Not.
 

Brandschutz- und Sicherheitstipps der Feuerwehr:

  • Brennende Kerzen oder Teelichter niemals unbeaufsichtigt lassen. Löschen Sie bei Verlassen des Raumes stets alle Kerzen und Teelichter.
  • Kerzen und Teelichter immer auf einen nicht brennbaren, stabilen Untergrund stellen (z.B. Stein- o. Keramikplatte) und von brennbaren Gegenständen (z.B. Vorhängen) fernhalten.
  • Bei vertrockneten Adventsgestecken oder Weihnachtsbäumen ist besondere Vorsicht geboten: Gestecke können z.B. mit einer Blumenspritze befeuchtet werden; Bäume sollten in einen wassergefüllten Ständer gestellt und regelmäßig gegossen werden. Trockene Bäume sind wahre Brandbeschleuniger!
  • Kerzen niemals vollständig herunterbrennen lassen, sondern rechtzeitig austauschen.
  • Während der Advents- und Weihnachtszeit stets einen gefüllten Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher in greifbare Reichweite stellen.
  • Elektrische Kerzen bieten deutlich mehr Sicherheit und erzeugen fast keine Wärme. Achten Sie beim Kauf von elektrischer Dekoration wie z.B. Lichterketten auf das Qualitäts- und Prüfsiegel (CE, DVE, GS) und installieren Sie die Artikel ausschließlich nach den beigefügten Herstellerangaben.
  • Überprüfen Sie Kabel und Kerzenhalter auch bei elektrischer Dekoration. "Basteln" Sie niemals selbst an defekten Teilen herum. Es besteht Lebensgefahr! Defekte elektrische Dekorationen sind nicht mehr zu verwenden und zu entsorgen.
  • Beim Aufstellen des Weihnachtbaumes darauf achten, dass dieser keine Flucht- und Rettungswege durch Türen und Fenster versperrt.
  • Bewahren Sie Feuerzeuge und Streichhölzer an für Kinder nicht erreichbaren Orten auf.

Sollte es aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112.





St. Martin

Feuerwehr verteilt Weckmänner - St. Martinsaktion

5fb40461aa8ffSt. Martin Aktion.jpg"Hier ist die Feuerwehr!" - Ein Ausruf, der von vielen Menschen zumeist mit einer womöglich drohenden Gefahr verbunden wird, ließ am Abend des 11. November stattdessen zahlreiche kleine Herzen vor Freude schneller schlagen. Denn eine Woche lang hatten die Kinder der Ortsgemeinde Pleitersheim Zeit, ein in jedem Briefkasten zu findendes Ausmalbild nach Lust und Laune mit Farbe zu füllen - oder auch ein eigenes Kunstwerk anzufertigen - und dieses am Gerätehaus der Feuerwehr abzugeben. Ganze 26 Bilder fanden so ihren Weg in die Hände der Wehrführung. Ein wirklich tolles Ergebnis, das in den kommenden zwei Wochen in den Fenstern des Gerätehauses von jedermann bewundert werden kann. Vielen herzlichen Dank dafür!

Der Deal lautete: Ein Bild für einen Weckmann. Natürlich steht die Freiwillige Feuerwehr zu ihrem Wort, weshalb vier Kameraden am St. Martinstag mit Tüten bewehrt durch die Straßen der Gemeinde zogen, um den Künstlerinnen und Künstlern ihre wohlverdienten Weckmänner auszuliefern. Manche hatten gar ihre Laternen im Vorgarten oder am Fenster aufgestellt und wiesen den Feuerwehrleuten direkt den Weg. Bisweilen konnte man beobachten, wie einige der Kinder bereits aufgeregt hinter den Haustüren auf die Kameraden lauerten und es kaum erwarten konnten, bis endlich die Klingel ertönte.

Nach knapp einer Stunde waren die von der Gemeinde gespendeten Weckmänner schließlich verteilt. In Zeiten wie diesen - wenn eine Pandemie das Land im Griff hält - eine vielleicht kleine, doch wichtige Geste der Solidarität, wie uns die zahlreichen positiven Rückmeldungen auf verschiedensten Kanälen belegen.





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