Kategorienarchiv: Sonstiges

Adventszeit

Frohe Weihnachten





Gerätehaus

Erster Bauabschnitt fertiggestellt

Der Anbau für das Gerätehaus der Pleitersheimer Freiwilligen Feuerwehr nimmt mehr und mehr Gestalt an. Nachdem das Fundament gegossen war, zogen Mitarbeiter des Ingelheimer Unternehmens Gemünden GmbH & Co. KG binnen weniger Tage die Außenwände in die Höhe. Und schon jetzt lässt sich erahnen, wie das fertige Gebäude einmal aussehen wird.

Der erste Bauabschnitt ist somit nun fertig gestellt. Im nächsten Schritt folgen das Dach und Zimmereiarbeiten wie Rahmen für Fenster und Türen. Die hierfür benötigten Materialien wurden bereits angeliefert und liegen griffbereit auf dem Hof des Gerätehauses.

Eben jener Hof wird zudem in Kürze auch geöffnet, um Wasser- und Stromleitungen zu verlegen. Auf dass die Einsatzbereitschaft der Wehr nicht eingeschränkt wird, findet das Feuerwehrfahrzeug daher für einige Tage Unterschlupf in der Scheune eines Kameraden.

Gewiss werden noch mehrere Wochen vergehen, bis der Anbau bezugsfertig ist. Im ersten Quartal des neuen Jahres aber ist es soweit. Und zur Einsatzbereitschaft einer jeden Feuerwehr gehört nicht nur eine freie Ausfahrt, sondern es braucht auch Männer und Frauen, die den Platz hinter dem Steuer einnehmen. Wer gemeinsam mit uns einziehen und Teil eines unbezahlbaren Ehrenamtes werden möchte, ist herzlich willkommen.





Adventszeit

Feuerwehr warnt vor Brandgefahr

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ..." - viele Menschen verbinden mit dem bekannten Kinderreim das Bild einer flackernden Kerze auf dem Adventskranz bei gemütlicher Stimmung im vertrauten Heim. Auch Lichterketten, sonstige Kerzengestecke und natürlich der Weihnachtsbaum gehören für weite Teile der Bevölkerung zum festen Bestandteil in der Advents- und Weihnachtszeit; - insbesondere in Tagen wie diesen, da der Wunsch nach Rückkehr zur vertrauten Normalität ein allzu drängender ist.

Mieter und Wohneigentümer sollten dabei jedoch stets die leider allzu oft unterschätzte Brandgefahr im Blick behalten. Denn wie die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kreuznach aus Erfahrung zu berichten wissen: Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen, mitunter schweren Bränden, die durch einen sorgfältigeren Umgang mit Kerzen hätten vermieden werden können.

Oftmals wird - zumeist aus traditionellen Gründen - nicht auf echte Kerzen verzichtet. Auf dass in diesem Fall aus dem sanften Kerzenlicht kein rasch um sich greifendes Feuer wird, sollten einige Hinweise um der eigenen Sicherheit Willen beachtet werden. Andernfalls steht sonst, nicht wie in dem bereits erwähnten Kinderreim angekündigt, das Christkind vor der Türe, sondern die Feuerwehr als Retter in der Not.
 

Brandschutz- und Sicherheitstipps der Feuerwehr:

  • Brennende Kerzen oder Teelichter niemals unbeaufsichtigt lassen. Löschen Sie bei Verlassen des Raumes stets alle Kerzen und Teelichter.
  • Kerzen und Teelichter immer auf einen nicht brennbaren, stabilen Untergrund stellen (z.B. Stein- o. Keramikplatte) und von brennbaren Gegenständen (z.B. Vorhängen) fernhalten.
  • Bei vertrockneten Adventsgestecken oder Weihnachtsbäumen ist besondere Vorsicht geboten: Gestecke können z.B. mit einer Blumenspritze befeuchtet werden; Bäume sollten in einen wassergefüllten Ständer gestellt und regelmäßig gegossen werden. Trockene Bäume sind wahre Brandbeschleuniger!
  • Kerzen niemals vollständig herunterbrennen lassen, sondern rechtzeitig austauschen.
  • Während der Advents- und Weihnachtszeit stets einen gefüllten Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher in greifbare Reichweite stellen.
  • Elektrische Kerzen bieten deutlich mehr Sicherheit und erzeugen fast keine Wärme. Achten Sie beim Kauf von elektrischer Dekoration wie z.B. Lichterketten auf das Qualitäts- und Prüfsiegel (CE, DVE, GS) und installieren Sie die Artikel ausschließlich nach den beigefügten Herstellerangaben.
  • Überprüfen Sie Kabel und Kerzenhalter auch bei elektrischer Dekoration. "Basteln" Sie niemals selbst an defekten Teilen herum. Es besteht Lebensgefahr! Defekte elektrische Dekorationen sind nicht mehr zu verwenden und zu entsorgen.
  • Beim Aufstellen des Weihnachtbaumes darauf achten, dass dieser keine Flucht- und Rettungswege durch Türen und Fenster versperrt.
  • Bewahren Sie Feuerzeuge und Streichhölzer an für Kinder nicht erreichbaren Orten auf.

Sollte es aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112.





St. Martin

Feuerwehr verteilt Weckmänner - St. Martinsaktion

"Hier ist die Feuerwehr!" - Ein Ausruf, der von vielen Menschen zumeist mit einer womöglich drohenden Gefahr verbunden wird, ließ am Abend des 11. November stattdessen zahlreiche kleine Herzen vor Freude schneller schlagen. Denn eine Woche lang hatten die Kinder der Ortsgemeinde Pleitersheim Zeit, ein in jedem Briefkasten zu findendes Ausmalbild nach Lust und Laune mit Farbe zu füllen - oder auch ein eigenes Kunstwerk anzufertigen - und dieses am Gerätehaus der Feuerwehr abzugeben. Ganze 26 Bilder fanden so ihren Weg in die Hände der Wehrführung. Ein wirklich tolles Ergebnis, das in den kommenden zwei Wochen in den Fenstern des Gerätehauses von jedermann bewundert werden kann. Vielen herzlichen Dank dafür!

Der Deal lautete: Ein Bild für einen Weckmann. Natürlich steht die Freiwillige Feuerwehr zu ihrem Wort, weshalb vier Kameraden am St. Martinstag mit Tüten bewehrt durch die Straßen der Gemeinde zogen, um den Künstlerinnen und Künstlern ihre wohlverdienten Weckmänner auszuliefern. Manche hatten gar ihre Laternen im Vorgarten oder am Fenster aufgestellt und wiesen den Feuerwehrleuten direkt den Weg. Bisweilen konnte man beobachten, wie einige der Kinder bereits aufgeregt hinter den Haustüren auf die Kameraden lauerten und es kaum erwarten konnten, bis endlich die Klingel ertönte.

Nach knapp einer Stunde waren die von der Gemeinde gespendeten Weckmänner schließlich verteilt. In Zeiten wie diesen - wenn eine Pandemie das Land im Griff hält - eine vielleicht kleine, doch wichtige Geste der Solidarität, wie uns die zahlreichen positiven Rückmeldungen auf verschiedensten Kanälen belegen.





LIQUI MOLY

Eine Spende für das Löschfahrzeug

Metall, Gummi, Kunststoffe ... Fahrzeuge der Feuerwehr setzen sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen; - und die Ausrüstung ist hier nicht einmal einberechnet. Um die ständige Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, müssen die Fahrzeuge regelmäßig gewartet und auch gereinigt werden. Schließlich ist gute Pflege der Garant dafür, dass ein Einsatzfahrzeug über lange Jahre seinen Dienst für die Gemeinde versehen kann. Haben Rost und hartnäckige Verschmutzungen erst einmal Fuß gefasst, ist ihnen nur noch schwer beizukommen.

Der Zustand des Einsatzfahrzeuges als Herzstück einer jeden Feuerwehr sagt nicht zuletzt viel über eine Einheit aus. Denn "Dreck und Speck" sind mitnichten ein Zeichen für vermeintliche Leistungsfähigkeit. Es gilt: Nur gepflegte Ausrüstung ist gute Ausrüstung!

Zu Beginn der Corona-Pandemie rief die Firma LIQUI MOLY daher ein Spendenprogramm ins Leben. Rund vier Millionen €uro in Form von Pflegemitteln aus der hauseigenen Produktpalette stellte die Firma den Rettungs- und Hilfsorganisationen zur Verfügung, um ihnen insbesondere in Zeiten der Krise für die ständige und zuverlässige Einsatzbereitschaft zu danken. Ob Tag oder Nacht, ob Sonnenschein oder Sturm ... wenn die Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Polizei oder der Katastrophenschutz gerufen werden, dann werden sie kommen.

Auch wir von der Freiwilligen Feuerwehr Pleitersheim haben im Rahmen der o.g. Aktion einen Antrag bei LIQUI MOLY gestellt und erhielten schon wenige Wochen später eine ganze Kiste voller Pflegemitteln. Von Glasreinigern bis hin zu Mehrzweckfetten ist alles dabei, was es braucht, um unserem Löschfahrzeug ein langes Leben zu ermöglichen. Eine Kleinigkeit, vielleicht, doch jede Unterstützung zählt. In diesem Sinne: Vielen herzlichen Dank!





Sirene

Geänderter Rhythmus bei Probealarm

Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach informiert:

Der regelmäßige Probealarm als Funktionstest für die örtlichen Sirenen wird ab dem 01. November 2020 fortan immer am ersten Montag eines Monats um 18.30 Uhr stattfinden. Vormals wurde der Alarm um 19.45 Uhr ausgelöst.

Hintergrund ist u.a. eine Umstellung der bisher analog erfolgten Alarmierung auf ein digitales Alarmierungssystem.





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