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Gerätehaus

Erkundung der Baustelle

Wie steht es um den Anbau für das Feuerwehrgerätehaus? Um diese Frage beantworten und sich von den Fortschritten einen persönlichen Eindruck machen zu können, hatte Bodo Ehrhardt, Ortsbürgermeister von Pleitersheim und selbst aktiver Feuerwehrmann, am Samstagmittag lokale Medien sowie den Gemeinderat zu einer Besichtigung der Baustelle eingeladen. Mit Hans Zosel, dem verantwortlichen Architekten, stand dabei der Experte schlechthin zur Verfügung, um die Details des Gebäudes und dessen zukünftige Funktionen zu erläutern.

Der Einladung waren Marc Ullrich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, und ein Vertreter der Presse gefolgt; - eine leider etwas überschaubare Resonanz. Die Besichtigung indes wurde wie geplant durchgeführt und vermittelte den Teilnehmern ein gutes Bild davon, wie das fertige Gebäude aussehen wird, wenn die Bauarbeiten voraussichtlich im Juni diesen Jahres final abgeschlossen sein werden.

Auf der Agenda steht nun der Innenausbau. Wasser- und Stromleitungen werden verlegt, eine Decke wird eingezogen und die sanitären Anlagen werden installiert. Viel ist noch zu tun, doch der Aufwand und die Investition lohnen sich. Nicht nur entspricht das Gerätehaus somit den Vorschriften im Arbeitsschutzrecht - wie VG-Bürgermeister Marc Ullrich gegenüber der Presse erklärte -, auch für die Qualität von Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute stellt der neue Schulungsraum einen echten Gewinn dar. Eine Meinung, der wir von der Freiwilligen Feuerwehr uns nur anschließen können.

Ist der Anbau erst einmal fertig und bezogen, wird es mit Gewissheit für alle Interessenten weitere Gelegenheiten geben, einen Blick in das "neue" Gerätehaus zu riskieren. Und womöglich lässt sich dann gar der eine oder die andere überzeugen, als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau länger zu verweilen.





Gerätehaus

Erster Bauabschnitt fertiggestellt

Der Anbau für das Gerätehaus der Pleitersheimer Freiwilligen Feuerwehr nimmt mehr und mehr Gestalt an. Nachdem das Fundament gegossen war, zogen Mitarbeiter des Ingelheimer Unternehmens Gemünden GmbH & Co. KG binnen weniger Tage die Außenwände in die Höhe. Und schon jetzt lässt sich erahnen, wie das fertige Gebäude einmal aussehen wird.

Der erste Bauabschnitt ist somit nun fertig gestellt. Im nächsten Schritt folgen das Dach und Zimmereiarbeiten wie Rahmen für Fenster und Türen. Die hierfür benötigten Materialien wurden bereits angeliefert und liegen griffbereit auf dem Hof des Gerätehauses.

Eben jener Hof wird zudem in Kürze auch geöffnet, um Wasser- und Stromleitungen zu verlegen. Auf dass die Einsatzbereitschaft der Wehr nicht eingeschränkt wird, findet das Feuerwehrfahrzeug daher für einige Tage Unterschlupf in der Scheune eines Kameraden.

Gewiss werden noch mehrere Wochen vergehen, bis der Anbau bezugsfertig ist. Im ersten Quartal des neuen Jahres aber ist es soweit. Und zur Einsatzbereitschaft einer jeden Feuerwehr gehört nicht nur eine freie Ausfahrt, sondern es braucht auch Männer und Frauen, die den Platz hinter dem Steuer einnehmen. Wer gemeinsam mit uns einziehen und Teil eines unbezahlbaren Ehrenamtes werden möchte, ist herzlich willkommen.





Adventszeit

Feuerwehr warnt vor Brandgefahr

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ..." - viele Menschen verbinden mit dem bekannten Kinderreim das Bild einer flackernden Kerze auf dem Adventskranz bei gemütlicher Stimmung im vertrauten Heim. Auch Lichterketten, sonstige Kerzengestecke und natürlich der Weihnachtsbaum gehören für weite Teile der Bevölkerung zum festen Bestandteil in der Advents- und Weihnachtszeit; - insbesondere in Tagen wie diesen, da der Wunsch nach Rückkehr zur vertrauten Normalität ein allzu drängender ist.

Mieter und Wohneigentümer sollten dabei jedoch stets die leider allzu oft unterschätzte Brandgefahr im Blick behalten. Denn wie die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kreuznach aus Erfahrung zu berichten wissen: Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen, mitunter schweren Bränden, die durch einen sorgfältigeren Umgang mit Kerzen hätten vermieden werden können.

Oftmals wird - zumeist aus traditionellen Gründen - nicht auf echte Kerzen verzichtet. Auf dass in diesem Fall aus dem sanften Kerzenlicht kein rasch um sich greifendes Feuer wird, sollten einige Hinweise um der eigenen Sicherheit Willen beachtet werden. Andernfalls steht sonst, nicht wie in dem bereits erwähnten Kinderreim angekündigt, das Christkind vor der Türe, sondern die Feuerwehr als Retter in der Not.
 

Brandschutz- und Sicherheitstipps der Feuerwehr:

  • Brennende Kerzen oder Teelichter niemals unbeaufsichtigt lassen. Löschen Sie bei Verlassen des Raumes stets alle Kerzen und Teelichter.
  • Kerzen und Teelichter immer auf einen nicht brennbaren, stabilen Untergrund stellen (z.B. Stein- o. Keramikplatte) und von brennbaren Gegenständen (z.B. Vorhängen) fernhalten.
  • Bei vertrockneten Adventsgestecken oder Weihnachtsbäumen ist besondere Vorsicht geboten: Gestecke können z.B. mit einer Blumenspritze befeuchtet werden; Bäume sollten in einen wassergefüllten Ständer gestellt und regelmäßig gegossen werden. Trockene Bäume sind wahre Brandbeschleuniger!
  • Kerzen niemals vollständig herunterbrennen lassen, sondern rechtzeitig austauschen.
  • Während der Advents- und Weihnachtszeit stets einen gefüllten Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher in greifbare Reichweite stellen.
  • Elektrische Kerzen bieten deutlich mehr Sicherheit und erzeugen fast keine Wärme. Achten Sie beim Kauf von elektrischer Dekoration wie z.B. Lichterketten auf das Qualitäts- und Prüfsiegel (CE, DVE, GS) und installieren Sie die Artikel ausschließlich nach den beigefügten Herstellerangaben.
  • Überprüfen Sie Kabel und Kerzenhalter auch bei elektrischer Dekoration. "Basteln" Sie niemals selbst an defekten Teilen herum. Es besteht Lebensgefahr! Defekte elektrische Dekorationen sind nicht mehr zu verwenden und zu entsorgen.
  • Beim Aufstellen des Weihnachtbaumes darauf achten, dass dieser keine Flucht- und Rettungswege durch Türen und Fenster versperrt.
  • Bewahren Sie Feuerzeuge und Streichhölzer an für Kinder nicht erreichbaren Orten auf.

Sollte es aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112.





Gerätehaus

Anbau für das Pleitersheimer Gerätehaus

Am frühen Montagmorgen, den 26. November 2020, rollte ein Bagger am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Pleitersheim vor. Ihm folgte ein LKW, beladen mit Holz, Beton und Werkzeugen. Eben all den Materialien, die es braucht, um ein Gebäude aus dem Boden zu stampfen. Schon kurze Zeit später war der Grünstreifen zwischen dem Gerätehaus und der angrenzenden Friedhofsmauer von einem stählernen Zaun eingefasst. Denn auf dieser Baustelle wird in den kommenden Tagen und Wochen ein neuer Gebäudeteil entstehen.

Begainn der Bauarbeiten am Gerätehaus der Feuerwehr Pleitersheim.

Während ein solches Ereignis für gewöhnlich von einem feierlichen Spatenstich begleitet wird, verzichtete man unter dem Eindruck der anhaltenden Corona-Pandemie auf Förmlichkeiten. Und so begannen die Arbeiten fast schon unbemerkt. Wie die im Fenster des Rolltores aushängenden Baupläne interessierten Bürgerinnen und Bürgern indes verraten, entsteht neben dem Gerätehaus - das bisher aus einer Fahrzeughalle nebst Lagerschuppen bestand - ein Komplex mit Umkleidekabinen für Männer und Frauen, einer Sanitäreinrichtung sowie einem rund 30 m² großen Mannschaftsraum, der für Ausbildung und gesellige Zusammenkünfte gleichermaßen genutzt werden kann.

War es in der Vergangenheit notwendig, Schulungen in der Fahrzeughalle durchzuführen, gestalten sich theoretische Ausbildungen oder die Einsatznachsorge zukünftig weitaus angenehmer für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht nur ist ein Mannschaftsraum mit Tischen und Stühlen erheblich bequemer, auch die Präsentationsmöglichkeiten verfielfältigen sich etwa durch eine für Beamer geeignete Projektionsfläche oder ein Whiteboard. Wichtige Hilfsmittel, um dem sich beständig ausweitenden Aufgabenspektrum der Feuerwehr Rechnung zu tragen.

Ein rundum gut ausgestattetes Gerätehaus ist darüber hinaus ein nicht zu unterschätzender Motivationsfaktor für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute; - denn wer sitzt schon gerne in einer mäßig beheizten Fahrzeughalle? In den neuen Umkleidekabinen sind im Übrigen noch einige Spinde frei und die Feuerwehr Pleitersheim freut sich über jede Verstärkung, die im neuen Anbau einziehen möchte.





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