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Ausrüstung

Technik, die schützt

Ob während der Übung oder im Einsatz, die Sicherheit von Feuerwehrleuten hat höchste Priorität. Ein Weg, diese Sicherheit zu gewährleisten, ist der Einsatz moderner Technologie. Die Wehr aus Pleitersheim wurde deshalb kürzlich sowohl mit Totmannmeldern wie auch einem CO-Warngerät ausgestattet.

Totmannmelder (links auf dem Bild) kommen beim Einsatz von Atemschutzgeräteträgern zum Zug und sind - montiert an den Schultergurten der Atemluftflaschen - fortan fester Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung. Sobald eingeschaltet, reagieren die Geräte auf Erschütterungen und leuchten still zum Zeichen, dass die Melder aktiv sind. In einem Notfall jedoch, wenn ein Kamerad oder eine Kameradin über längere Zeit bewegungslos bleibt - bspw. als Folge eines Bewusstseinsverlustes -, geben die Melder ein lautes, schrilles Geräusch von sich. Um so dem bei jedem Einsatz von Atemschutzgeräteträgern in ständiger Bereitschaft stehenden Sicherheitstrupp den Weg zu den womöglich verletzten Kameraden zu weisen.

CO-Warngeräte (rechts auf dem Bild) werden zunächst von den Gruppenführern während der Ersterkundung einer Einsatzstelle mitgeführt. Die Sensoren des Gerätes reagieren auf Gaskonzentrationen - hier inbesondere auf das tückische, weil geruch- und farblose Kohlenmonoxid - und geben den Gruppenführern wertvolle Informationen darüber, ob eine Einsatzstelle von den Einsatzkräften gefahrlos betreten werden kann. Löst das Gerät indes Alarm aus, ist der sofortige Rückzug geboten und es schlägt die Stunde der Atemschutzgeräteträger. Im weiteren Verlauf eines Einsatzes geht das CO-Warngerät je nach Situation sodann vom Gruppenführer auf den Angriffstrupp über.

Moderne Technik, die Leben schützt. Beide Geräte sind ein weiterer Baustein in einem sorgfältig ausgearbeiteten Sicherheitskonzept, das die gesunde Rückkehr aller Feuerwehrleute zum Ziel hat.





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